03 · E-Mobilität in Achern

Wallbox laden zu Hause.
Sicher angeschlossen.

Ob Garage, Carport oder Stellplatz: Für eine gute Wallbox-Installation braucht es nicht nur ein Gerät, sondern die passende Planung für Leitung, Absicherung, Last und spätere Erweiterung.

Wallbox an einem Carport-Pfosten, Ladekabel aufgehängt, nasses Pflaster im Vordergrund
Symbolbild, KI-generiert

Was wir übernehmen

Die Ladeinfrastruktur muss verlässlich sein – nicht nur schnell.

Ein sauberer Ladepunkt hängt an vielen Details: Welche Leistung ist sinnvoll, wie lang ist die Leitung, was macht das Lastprofil und wie lässt sich die Anlage sinnvoll absichern?

01

Wallbox und Anschluss

Wir installieren die passende Wallbox und kümmern uns um die elektrische Anbindung an der richtigen Stelle.

  • Garage, Carport oder Fassade
  • Leitungsführung und Absicherung
  • Saubere Dokumentation
02

Lastmanagement

Wenn mehrere Ladepunkte oder weitere Verbraucher im Haus eine Rolle spielen, hilft ein gutes Lastkonzept bei Stabilität und Planungssicherheit.

  • Mehrere Ladepunkte koordinieren
  • Lasten im Haus mitdenken
  • Spätere Erweiterungen vorbereiten
03

PV und Laden zusammendenken

Wer später Sonne und Mobilität verbinden will, profitiert von einer Ladeinfrastruktur, die dafür schon heute vorbereitet ist.

  • PV-Überschuss sinnvoll nutzen
  • Speicher und Ladepunkt abstimmen
  • Eigenverbrauch erhöhen

Typische Projekte

Für private Garagen und Betriebe,
die sauber laden wollen.

Einzelne Wallbox am Einfamilienhaus

Die häufigste Lösung: ein klar installierter Ladepunkt mit sauberer Leitung, korrekter Absicherung und guter Bedienbarkeit.

Mehrere Ladepunkte im Betrieb

Wenn Fahrzeuge und Mitarbeiter gleichzeitig laden, braucht es ein klares Konzept für Last, Verteilung und Reserven.

Vorbereitung für Photovoltaik

Wer die eigene Energie später auch ins Laden bringen will, sollte Ladepunkt und PV-System gemeinsam planen.

Zwei Fragen, die fast immer kommen

Was der Netzbetreiber darf
und was wir übernehmen.

Den Papierkram machen wir

Eine Wallbox bis 11 kW wird beim Netzbetreiber angemeldet, darüber braucht sie zusätzlich seine Zustimmung. Für die Rückmeldung hat er zwei Monate Zeit.

Sie müssen dafür nichts tun. Anmeldung, Formulare, Rückfragen – das läuft über uns. Was Sie beitragen, ist die Entscheidung, wo die Box hin soll.

Warum das nicht anders geht und welche Schritte dazugehören, steht auf der Seite Anmeldung beim Netzbetreiber.

„Kann der mir den Strom abdrehen?“

Die Frage kommt in fast jedem Gespräch, deshalb hier die Antwort in Ruhe.

Wer seit Anfang 2024 eine Wallbox über 4,2 kW neu anschließt, betreibt eine steuerbare Verbrauchseinrichtung. Das ist verpflichtend, man kann es nicht abwählen. Der Netzbetreiber darf die Leistung drosseln, wenn im Netz eine Überlastung droht – aber nur bis auf 4,2 kW, und abschalten darf er nie.

4,2 kW klingen nach wenig. Sie sind es nicht: Damit laden Sie weiter rund 20 bis 25 Kilometer Reichweite je Stunde. Über Nacht ist jedes Auto voll. Die Drosselung kommt selten, und wenn, merken die meisten sie nicht.

Dafür sinkt Ihr Netzentgelt – auch dann, wenn nie gedrosselt wird. Welche der angebotenen Varianten für Sie am günstigsten ist, sehen wir uns gemeinsam an.

Wer zwei oder mehr Ladepunkte plant, braucht ohnehin ein Lastmanagement. Dann teilt die Anlage die verfügbare Leistung selbst ein, und der Hausanschluss wird nicht zur Grenze.

Bevor Sie Angebote vergleichen

Was eine Wallbox-Installation kostet
und wovon es abhängt.

Preise nennen wir hier bewusst keine – sie hängen an Ihrem Haus, nicht an einer Liste. Was den Aufwand bestimmt, lässt sich dagegen vorher sagen, und damit können Sie zwei Angebote wirklich vergleichen.

Die Leitung entscheidet, nicht die Box

Die Wallbox selbst ist der kleinere Teil. Den Ausschlag geben der Weg von der Verteilung bis zum Stellplatz, der Querschnitt, den dieser Weg verlangt, und was dabei durchbohrt, aufgestemmt oder gegraben werden muss.

Zehn Meter im Keller an der Wand entlang sind etwas anderes als dreißig Meter durch den Hof zum Carport. Wer ein Angebot ohne Ortstermin bekommt, bekommt eine Schätzung – keine Kalkulation.

Der Zählerschrank ist der zweite Posten

Ist die Verteilung alt, fehlt oft der Platz für die zusätzliche Absicherung, für den Fehlerstromschutz oder für die Steuereinrichtung nach § 14a. Dann kommt ein eigenes Gewerk dazu, und das ist regelmäßig der größere Betrag.

Deshalb sehen wir uns den Schrank an, bevor wir über die Box reden. Wie so ein Umbau abläuft, steht auf der Seite Elektroinstallation.

Woran Sie ein vergleichbares Angebot erkennen

Es nennt die Leitungslänge und den Querschnitt, sagt, welcher Fehlerstromschutz gesetzt wird, ob der Zählerplatz angefasst werden muss, und enthält die Anmeldung beim Netzbetreiber samt Inbetriebnahmeprotokoll.

Fehlt einer dieser Punkte, ist der Preis nicht niedriger – er ist unvollständig.

Drei Fragen, die vor dem Kauf kommen

Förderung, Mietwohnung
und die Leistungsfrage.

Förderung: wo man nachsieht

Die Programme ändern sich ständig, laufen aus und kommen in anderer Form wieder. Eine Zusage dazu wäre nächstes Jahr falsch, deshalb steht hier keine – dafür die Stellen, bei denen sich Nachsehen lohnt.

Bund über KfW und BAFA, das Land Baden-Württemberg, die eigene Stadt oder Gemeinde und der Netzbetreiber. Kommunale Töpfe sind klein, aber oft unbekannt und deshalb nicht ausgeschöpft.

Wichtig ist die Reihenfolge: Antrag vor dem Auftrag. Wer erst bestellt und dann beantragt, fällt bei fast jedem Programm heraus.

Zur Miete oder in der Eigentümergemeinschaft

Sie haben einen Anspruch. Mieter können nach § 554 BGB verlangen, dass der Vermieter eine Lademöglichkeit erlaubt; Wohnungseigentümer haben denselben Anspruch nach § 20 WEG. Verweigern lässt sich das nur in engen Ausnahmen.

Was der Vermieter oder die Gemeinschaft mitbestimmen darf, ist die Ausführung – nicht das Ob. Genau dafür braucht es eine saubere technische Beschreibung, und die liefern wir mit.

11 oder 22 kW?

Für zu Hause fast immer 11 kW. Damit ist jedes Auto über Nacht voll, die Box ist nur anmeldepflichtig statt zustimmungspflichtig, und viele Fahrzeuge können einphasig ohnehin nicht mehr aufnehmen.

22 kW lohnen sich dort, wo zwischendurch schnell nachgeladen wird – im Betrieb, bei Fahrzeugen im Schichtwechsel, bei Kundenparkplätzen. Dort ist die Zustimmung des Netzbetreibers Teil der Planung, nicht ein Hindernis.

Und die THG-Quote?

Die hängt am Fahrzeug, nicht an der Wallbox: Wer ein E-Auto zugelassen hat, kann die Treibhausgasminderungsquote jährlich über einen Vermittler verkaufen. Das ist nicht unser Geschäft, wir verdienen daran nichts – aber es wird oft gefragt, und die Antwort gehört hierher statt in ein Verkaufsgespräch.

Der nächste Schritt

Sie möchten eine Wallbox, die einfach funktioniert?

Dann klären wir Leistung, Standort und Anschluss einmal richtig – damit Laden zu Hause oder im Betrieb verlässlich bleibt.

Sie erreichen uns direkt per Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Fotos vom Bestand schicken Sie am einfachsten per WhatsApp.

Elektro Weber GmbH · Martinstraße 53 · 77855 Achern